IHK Prüfer – Kopfschütteln in Serie

Seit einigen Jahren bin ich nun Prüfer bei der IHK und nehme Auszubildenden ihre Abschlussprüfungen ab. Da ich dort natürlich im Bezug auf Details zu den Prüfungen einer Verschwiegenheitspflicht unterliege und selbstverständlich sämtliche Daten zu Prüflingen dem Datenschutz unterliegen, werde ich hier natürlich keinerlei Details veröffentlichen, die in irgendeiner Form Rückschlüsse auf Kandidaten, Firmen oder Themen zulassen würden.

Dennoch gibt es einfach mal so ein paar Punkte, die müssen gefühlt einfach mal raus. Gerade wenn man wieder vor ein paar Prüfungsdokumentationen sitzt und sich fragt, was haben die sich nur dabei gedacht?

Liebe Prüflinge, die ihr gedenkt bald ausgelernt zu haben und eine Berufsqualifizierung in der Tasche zu haben, was glaubt ihr eigentlich, was „qualifiziert“ euch?

Anders, mit dem Worten eines Kollegen im Prüfungsausschuss gesagt, „3 Jahre einen Stuhl warm halten qualifiziert Euch für gar nichts!“

Ich weiß, wir sind hier in Norddeutschland und wie ich heute bei Stefan Humpert gelesen habe, ist hier in Norddeutschland „Jo“ bereits ein vollständiger Satz mit Subjekt, Prädikat, Objekt, aber doch bitte so nicht in einer Dokumentation. 🙂

Liebe Prüflinge, wenn Euch Tipps gegeben werden, wie z.B. „lasst Eure Dokumentation Korrektur lesen“, dunkelgrauer Text auf grauem Grund sehen in einer Präsentation scheiße aus, dann beherzigt die doch bitte.

Eine Präsentation zu sehen oder eine Doku zu lesen, die Brechreiz und Augenkrebs verursachen, ist keine Freude und ihr wollt doch, dass wir an unserem sozialen und freiwilligen Engagement Freude haben und die Prüfertätigkeit gerne ausüben, denn dann haben wir gute Laune. Und hier noch ein kleiner Tipp, gut gelaunte Prüfer geben auch gute Zensuren!

Und einen Tipp zum Schluss noch, die kaufmännischen Standardfragen nach Lohnnebenkosten, Rabattarten, Gesellschaftsformen, Gefahrenübergang und all den Dingen, die man Euch in Eurer Ausbildung x-mal vorgebetet hat, mit dem Hinweis, dass diese in den Prüfungen gerne gefragt werden, die fragen wir immer noch. Das war vor 20 Jahren schon so und wird in 20 Jahren immer noch so sein. Also macht es Euch doch nicht so schwer.

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Nicht wegwerfen – verschenken!

Oldenburger Verschenkemarkt

Unter dem Motto „Nicht wegwerfen – verschenken!“ agiert seit 2002 in Oldenburg ein Projekt der Agenda21 Gruppe.

Ehrenamtlich, nicht gewinnorientiert, für den guten Zweck und noch viel mehr!

Wer kennt das nicht, beim Aufräumen fallen einem immer wieder Dinge in die Hand, die man nicht mehr brauchen kann, die eigentlich nur herumstehen, die überflüssig sind.

Und wie oft schmeißen wir dann diese Dinge einfach fort. Flohmarkt, Kleinanzeigen-Markt, das alles ist uns zu aufwendig, nervt zu sehr, eigentlich wollen wir es einfach nur los werden. Oder vielleicht ist es auch einfach zu viel, es alles einzeln irgendwie an den Mann zu bringen.

Dabei wissen wir doch auch genau, es gibt genug Menschen die das, was wir eigentlich fortwerfen möchten, noch gut gebrauchen können. Menschen die weniger Geld haben, Menschen die einfach nicht immer für den neuesten Kram viel Geld bezahlen wollen, Menschen die, selbst wenn sie das Geld hätten, lieber an Umwelt, Wiederverwendung und Recycling denken, Studenten, denen für ihre erste Bude noch ein paar günstige Kleinigkeiten fehlen. Die Liste ließe sich noch sehr viel länger machen.

Für sie gibt es in Oldenburg eine Anlaufstelle, ebenso für alle die, die etwas zu verschenken haben.

Und ein Kofferraum voll ist schnell zusammengesammelt und abgegeben. Es war nicht unser erster Kofferraum voll und es wird auch nicht der letzte gewesen sein.

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Neues Büro – Aura im Büro

Endlich sind sie angekommen. Die Bilder von Aura für mein Büro. Schön auf Leinwand gedruckt in 60 x 40 cm Größe machen sie sich wunderbar an der einen Wand.

Mein Büro wird immer gemütlicher. Arbeit soll und arf ja auch Spaß machen. 🙂

Ich freu mich jedes Mal, wenn mein Blick auf die Bilder fällt. Ich mag unseren Hund.

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Neues Büro – so lässt sich arbeiten!

Noch etwas kahl die Wände und ein paar Details fehlen, aber so lässt es sich schon mal ganz gut arbeiten.

Mein neues Büro 🙂

Blickwinkel von Platz aus zur Tür:

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Und umgekehrt:

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Vom idealen „Wohlfühlstatus“ noch ein bisschen entfernt. Aber das wird schon noch.

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