Wildgänse vor der Haustür

Wenn es im Norden und Osten besonders kalt wird, dann kommen die Wildgänse bis zu uns und beziehen hier ein Übergangsquartier. Immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel und unüberhörbar.

Video aufgenommen von unserer Terasse aus in Richtung unserer Weiden im Osten.

 

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Nitratbelastung – nur ein paar schöne Worte, und sonst?

Heute morgen gab es wieder in allen Sendern, Nachrichten und in der Presse mal wieder das Thema Nitratbelastung der Böden. Dass dabei dann auch noch teilweise völlig falsch berichtet wird, und es in einem Radiobericht beim NDR beispielsweise so herüber kam, als wären die Bauern die Kunstdünger verwenden schuld an der zu hohen Nitratbelastung ist dann noch ein zusätzliches Ärgernis.

Nicht dass ich die Verwendung von Kunstdünger gutheißen oder bevorzugen würde. Nur der Bericht war einfach sachlich falsch. Unsere industrialisierte Landwirtschaft ist inzwischen so hoch gepuscht, dass wir allein mit der Gülle schon nicht mehr wissen wohin. Da braucht es nicht auch noch zusätzlich Kunstdünger.

Aber so lange wir diese Form der Landwirtschaft immer weiter forcieren, den Bauern bei gesunder ausgeglichener Landwirtschaft keine Chance auf ein geregeltes Einkommen geben, so lange wir nicht jeden einzelnen Bauern kontrollieren, wohin er seine Gülle fährt und der faule Nachbar seine „Scheiße“ immer auf die drei selben Felder fährt, das Wochenlang alles zum Himmel stinkt, so lange machen so ein paar Berichte und Zahlen auch nicht wirklich etwas aus.

Ich würde mir sogar wünschen, dass die EU ihre angedrohten Maßnahmen gegen Deutschland wahr macht, dass wir wirklich richtig dick Strafe zahlen müssen, denn so lange es nicht finanziell wirklich schmerzt, scheint nicht wirklich etwas zu passieren.

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NABU – Weil uns Natur wichtig ist!

nabuNatur ist uns wichtig. Nun, das sagen wir nicht nur, wir wollen auch etwas dafür tun, bzw. wir tun es bereits. Wir haben das Glück ein Grundstück zu besitzen, dass wir bisher aus der hochgradig industrieellen Landwirtschaft der umliegenden Höfe heraushalten konnten. Ein kleiner Wald säumt die Grenze zu den anliegenden Maisfeldern und auf der alten Obstwiese haben ein paar Fasanenpärchen ein zu Hause gefunden.

Doch nicht nur das, Eichhörnchen toben durch unsere alten Eichen. Bunt- und Grünspecht können wir im Garten beobachten. Hasen, Rehe und Kaninchen gehören ebenso dazu. Bussarde ziehen jedes Jahr ihre Jungen bei uns groß, Fledermäuse flattern nachts ums Haus, Hornissen bauen ihre Nester und wie es scheint gehört auch ein Kauz zu unseren nächtlichen Besuchern, wenn unsere laienhaften Kenntnisse das Gewölle unter dem Badezimmerfenster richtig zu deuten wissen.

Aber wir wollen es dabei nicht belassen, dass sich all diese Bewohner bei uns heimisch fühlen. Wir wollen die Lebensräume für sie erhalten und verbessern. Lernen, was wir tun können, um auch langfristig und in Zukunft unsere kleine grüne Insel hier für Flora und Fauna zu einem lebenswerten kleinen Paradies zu machen.

Schön wenn man dazu nicht nur gute Tips, sondern auch aktive Hilfe angeboten bekommt. Da macht man dann auch gerne aktiv mit.

 

 

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