4. Jahrestag für eine Verrückte – Happy Birthday Aura

Nun ist sie schon 4 Jahre alt und durfte davon inzwischen 3,5 Jahre bei uns verbringen.
Unser verrückter Plüschwolf mit den „auffelligen“ Pfoten, unsere kleine HSH, deren Stimme auch mal ganz überzeugend Fremden klar machen kann, „ich sehe niedlich aus, aber anfassen ist trotzdem eine ganz schlechte Idee!“

Alles Gute Lieblingshund, oder um in ihrer Muttersprache zu bleiben:

Шчаслівая любімая сабака!

 

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Auras Geburtstag – 3 Jahre schon

Plüschmonster

3 Jahre ist sie nun alt, unsere Aura. gut 2,5 Jahre davon ist sie nun bei uns und wir haben schon sehr viele schöne Stunden mit unserer Lieben verbringen dürfen.

Ob sie sich als Straßenhund in Minsk geboren wohl jemals hätte träumen lassen, dass sie einmal hier bei uns landet?

Aus der damals noch recht kleinen ängstlichen Hündin ist ein schöner und stolzer Hund geworden, die uns mit ihrer freudigen und ausgeflippten Art viel Freude bereitet und mit ihren kleinen Macken zeigt, dass sie viel Aufmerksamkeit benötigt.

Manchmal ist sie eben doch sehr Border Collie und manchmal eben sehr Owtscharka. Mal lässt sie die Unarten beider Charaktere etwas heraushängen, meist zeigt sie uns aber auch von beiden Seiten das Beste.

Also Plüschmonster, Dreck ins Haus Trägerin, alberne Tanzliesel und Flaschenträgerin, wir wünschen uns noch viele weitere Jahre mit Dir an unserer Seite.

 

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One Day before – Erinnerung an eine Tradition

Es gab mal eine Zeit, da wäre es unvorstellbar gewesen, Silvester nicht im Kreise der Familie zu feiern. Nicht dass wir große Partys mit Gästen veranstaltet hätten, noch das wir überhaupt großartig gefeiert hätten, so dass das Event den Namen „Feier“ wirklich verdient hätte. Trotzdem, vor allem so lange wir selber in der damaligen Clique nicht alle 18 oder älter waren, gehörte es sich so, dass wir Silvester zu Hause erwartet wurden.

Aber auch wir wollten wie die „großen“ mit Freunden zusammen „Silvester“ feiern. So entstand damals eine etwas komisch anmutende Tradition, die sich tatsächlich viele Jahre lang hielt. Wir verlegten unsere Feier in der Clique einfach auf einen Tag zuvor. Sprich wir feierten bereits am 30.12. unsere damals sogenannte „One-Day-Before-Party“.

Wie heißt es doch in einem alten Trinkspruch, ein Anlass zum Feiern findet sich immer. 🙂

Und so kamen Freunde aus dem Gymnasium der Kumpels, eigene Freundinnen und nach und nach andere Personen hinzu.

Irgendwann waren wir dann natürlich alt genug unsere Silvester-Partys auch wirklich an Silvester feiern zu können und taten das auch. Im Kreis der Clique aber nur ein paar ganz wenige Jahre, denn schnell ergab sich eine andere Problematik. Wir alle wurden Erwachsen, gingen mehr und mehr unsere eigene Wege, außerhalb der Clique. Es wurde auswärts studiert, es ergaben sich neue Cliquen mit denen man plötzlich Silvester feiern wollte. Es wurden Familien gegründet oder der Lebensmittelpunkt verlagerte sich auf Grund beruflicher Veränderungen.

Schnell wurde der 31.12. wieder zu einem Problem, viele andere meldeten sich bei den einzelnen Teilnehmern, andere Freunde, neue Familien, Kollegen, die auch alle einen Anspruch auf eine Silvesterparty anmeldeten, und so kamen wir schnell wieder auf den 30.12. als unseren Termin zurück.

Erst im Laufe der Jahre schlief diese Tradition ein und bleib irgendwann auf der Strecke.

In den Sinn kam mir diese Erinnerung heute, als ich von einer Kirche in Madrid las, in der bereits am 30.12. jedes Jahr eine immer größer werdende „Silvesterparty“ stattfindet. Ursprünglich als eine Generalprobe der Kirche für ein Glockenspiel gedacht, wurde daraus ein kleines Happening von Anwohnern, die die Generalprobe für eine vorgezogene Feier nutzten. Inzwischen ist daraus eine richtig große Party geworden.

Also sag ich schon mal auf ein gutes 2017! 😉

 

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Noch ein Mensch ist gegangen…

Ein weiterer Mensch hat uns verlassen. Keine Berühmtheit, keine Prominenz, niemand der für den Rest der Welt je eine herausragende Bedeutung gehabt hätte. Und doch ist dieser Mensch wichtig gewesen, hatte seinen Lebensmittelpunkt in unserer Mitte.

In der vergangenen Nacht, heute früh um vier Uhr ist die Oma meiner Frau, Anna Frerichs, mit 94 Jahren die älteste Kleefelderin, verstorben. Auch wenn ihr Tod nicht überraschend kam und er sich durch Krankheit bereits seit längerem angekündigt hatte, auch wenn es nur die Schwiegeroma meiner zweiten Frau gewesen ist, zu der sich in der Kürze der Zeit, die wir uns kennen lernen konnten, keine besonders innige Beziehung aufbauen ließ, so ist doch ein interessanter Mensch von uns gegangen, der bis ins höchste Alter seinen Humor immer bewahrt hat und mit dem über alte Zeiten zu reden immer ein Erlebnis gewesen ist. Lebenserfahrung, eine nicht zu verkennende Altersweisheit und ihre bisweilen spitzfindige komische Ironie werden mir in Erinnerung bleiben.

Nun ist sie abgelaufen gewesen, ihre Lebensuhr und sie durfte gehen.

Mach’s gut Omi, vielleicht bis später mal. Wer weiß das schon.

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Weihnachtsgruß an die Kinder

Schaue nicht zurück,
denn dort liegt die Vergangenheit.
Schaue nach vorn,
denn dort liegt die Zukunft!

Ein Weihnachtsgruß an meine Kinder. Vielleicht kommt er ja an.

Liebe Sarah, lieber Jonah,

ich wünsche Euch beiden, Euren Freunden und Verwandten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich würde mich freuen, wenn auch wir im nächsten Jahr vielleicht auf kleinen Wegen ein Stück weit gemeinsam in die Zukunft gehen könnten und würde mich über ein Zeichen von Euch freuen. 

Genießt die Tage und die (Sarah für dich vermutlich letzten offiziellen) Ferien.

Liebe Grüße Euer Vater Jörg

& Familie

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