Sarahs Reiseteddy – Erinnerungen

Hier noch ein Erinnerungs-Fundstück aus vergangenen Zeiten.

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Dieses kleine Kissen mit Schleife war früher ein ständiger Begleiter im Auto auf der Rücksitzbank. Warum?

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Das eigentliche „Geheimnis“ verbarg sich auf der Rückseite. Meine Tochter Sarah konnte sich bei Autofahrten stundenlang mit diesem Kissen Beschäftigen.

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Und ihm immer wieder sein Geheimnis entlocken…

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Nur für das Einpacken waren dann meist immer Mama oder Papa zuständig. So hatten alle immer was zu tun.

Den Teddy hebe ich auf. Vielleicht wird ihn meine Tochter eines Tages in der Hand halten und sich erinnern….

Ich erinnere mich noch genau daran, wie sie immer und immer wieder von mir verlangt hat, den Teddy wieder zu verstecken und es ihr einfach nicht langweilig wurde. Solch kleinen Dinge, aber sie rühren mich bis heute und diese Erinnerungen sind mehr wert, als alles Geld der Welt.

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notabene – Denken… – oder eine bittersüße Betrachtung unserer Zeit

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Denken… – oder eine bittersüße Betrachtung unserer Zeit

Viele Menschen würden eher sterben als denken.

Und in der Tat, sie tun es.

(Bertrand Russell, brit. Philosoph)

Zu gewagt? In einer Zeit, in der abgehalfterte Altstars und drittklassige Jungstars sich gegenseitig beim Würmer fressen und Kakerlaken zertreten um die Einschaltquote balgen und sich dabei auch nicht zu schade sind, Fische aus Plastikteichen im australischen Dschungel zu angeln und anschließend über Mord zu philosophieren, da frage ich mich schon, ob Russell vielleicht doch recht hatte. Dabei unterstelle ich weniger den Protagonisten im Dschungel mangelnden Geist; die sind eher abgezockt genug, auch dem dümmsten noch Kohle aus der Tasche zu ziehen, und sei es nur dadurch, dass diese überteuerte Servicenummern anwählen, um ihren Star weiterhin im Dschungel halten zu können oder nach dem ganzen Showspektakel das Gitarrengeschrammel alternder Griechen oder das Gekrächze eines Deggendorfer Spätpubertierenden in die Charts kaufen.

Aber während die Masse der Gesellschaft den Niedergang derselben proklamiert, und sich 4Millionen Arbeitslose begeistert darüber freuen in Zukunft von einer Agentur betreut zu werden, und nicht länger den Gang zum gelangweilten Beamten antreten zu müssen, während unsere Manager mit anderen vor Gericht darum streiten ob 111 Millionen Abfindung nun Peanuts sind oder nicht. Grüble ich darüber nach ob die Gesellschaft das Denken vielleicht verlernt hat. Sie hat es nie gekonnt? Nun, so weit will ich nicht gehen, denn ich glaube schon, dass früher mehr nachgedacht wurde. Die Frage ist nur woran das liegt?

Ein paar Beispiele:

Fernsehen. Ich erinnere mich noch gut an das Fernsehen der späten 70er und 80er Jahre. Kindersendungen der damaligen Zeit waren „Neues aus Uhlenbusch, Sesamstraße, Sendung mit der Maus oder Peter Lustig. Heute führen solche Sendungen nur noch ein Schattendasein gegen Powerrangers, Teletubbies und ähnliche Komerzkacke, deren einziges Ziel es zu sein scheint, den Bürger schon vom Schnulleralter an zu einem möglichst denkbefreiten Konsumsklaven zu formen. In Sendungen wie GZSZ (‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten), DSDS (Deutschland sucht den Superstar) und den schon morgendlich beginnenden Talksendungen von Vera über Ricki bis Türk scheinen die Plattitüden und Klischees lediglich ihre perfekte Vollendung zu finden. Von der Realität des alltäglichen Lebens ist das dort gezeigte Programm mindestens ebenso weit entfernt wie wir von einer Besiedlung des Mars, auch wenn in beiderlei Beziehung uns gerne versucht wird, etwas anderes weis zu machen.

Musik unterliegt heute einer Inflation, wie wir sie beim Geld zuletzt in der Weimarer Republik erlebt haben. Wohin das geführt hat, sollte jedem, der die Schulzeit nicht nur dazu genutzt hat, den Schlaf nachzuholen, den er Nachts vor dem Fernseher versäumt hat, klar sein; die Ergebnisse von Studien wie Pisa &Co. lassen mich jedoch daran zweifeln ob heute noch viele wissen was die Weimarer Republik überhaupt war, geschweige denn das sie wissen was Pisa ist. Doch zurück zur Musik, die eigentlich diesen Namen kaum noch verdient hat, denn das was heute als Popmusik täglich auf den Markt geschmissen wird, klingt auch nicht viel anders als das was 3-5-jährige in der musikalischen Früherziehung zustande bringen. Dank modernster Sampletechnik und Stimmverbesserern wird das ganze dann noch auf ein geldbringendes Klangformat konvertiert und als vollkommen überteuertes Massenprodukt auf den Markt geworfen.

Selbst Bosse in der Musikindustrie haben schon ihre Kollegen zum Umdenken aufgefordert, heute sind sie arbeitslos. Denken scheint in einigen Bereichen nicht nur schwer sondern regelrecht verboten.

Insgesamt scheint mir die höchste Form des Seins, die ein Mensch heutzutage erreichen kann, die zu sein, eine möglichst unbedeutende, merkbefreite, verständnisresistente und konsumgeile Teilmenge eines künstlich Geschaffenen „Wir“ zu sein, das man gemeinhin als Gesellschaft bezeichnet. Die Individualität, die zu leben wir glauben ist dabei auch nicht mehr, als die von Marketingspezialisten entworfene Vakuumpumpe mit Direktanschluss an unser Portemonnaie. Denken scheint mindestens ebenso out zu sein wie das Interesse an Bildung oder Kultur. Das einzige was heute scheinbar noch zählt ist schon zu alten Spontizeiten treffend an dutzende Hauswände gesprüht worden:

Neue Heimat
schöner wohnen, bunter kaufen,
schneller ficken!

Wem das zu wenig Lebensinhalt ist, der kann es ja mal mit „denken“ probieren!

Aber Vorsicht: Eines der gefährlichsten Geräusche die man machen kann, ist laut zu denken!

Leinefelde im Sommer 2004

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4. Geburtstag Jonah-David – Dank Meike ein paar Bilder

Wieder einmal dank meiner Schwester Meike ein paar wenige Bilder von Jonahs Geburtstag, bzw. vom Besuch von Ihr vom darauffolgenden Wochenende.

Aber auch wenn es ein bisschen schmerzt solche Bilder zu sehen, so tut es andererseits doch auch gut, die Kinder glücklich zu sehen, ihr Lachen und ihre ausgelassene Freude.

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Nun auch offiziell – Aus und vorbei

Nun ist es ganz offiziell und rechtskräftig vorbei. Meine Ehe ist also tatsächlich gescheitert. Auch wenn ich den wahren Grund nicht kenne, auch wenn für mich vieles unerklärlich bleibt und vielleicht auch bleiben wird, es hätte so nicht kommen müssen. Vor allem hätte es so nicht laufen müssen. Aber nun ist das nicht mehr zu ändern.

Damit zerbröckelt ein Lebenstraum endgültig. Der Traum einer kleinen, aber glücklichen Familie.

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5. Geburtstag Sarah-Patricia – wenigstens ein paar Bilder

Hier ein paar der wenigen Bilder, die ich von meinen Kindern habe. Aufgenommen von meiner Schwester Meike bei ihrem Besuch anlässlich Sarahs 5. Geburtstag am 23.11.2003!

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Halloween steht vor der Tür, da kann man schon mal das passende Outfit vorführen…

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Jonah auf Mamas Schoß

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Puk die Stubenfliege?

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strahlende Kinderaugen!

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So wenig ich von meinen Kindern mitbekomme und habe, um so mehr bedeuten mir diese Kleinigkeiten. Ein Bild, ein Fetzen Information über Neuigkeiten, aus welcher Quelle sie auch immer kommen mögen. Und dennoch zieht es jedes mal wieder runter, scheint das Loch noch tiefer zu machen, aus dem ich so oft keinen Ausweg finde.

Vielleicht kommt eines Tages mal der Zeitpunkt darüber ausführlicher zu schreiben.

 

 

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Neue Website (Re-Design)

Historischer Eintrag von meiner alten Webseite aus dem Oktober 2003:

nun ist die Seite zum dritten mal umgezogen. Begonnen hatte alles mal zu Bochumer Zeiten zunächst als Seite auf den Servern der RUB Ruhr universität Bochum), später als kleine Unterseite beim Provider „prima.ruhr.de“.

Über Puretec wo die Seite Jahrelang gehostet wurde, bin ich nun beim Provider greatnet gelandet, die Seite hat inzwischen das vierte komplette Redesing hinter sich und wie das immer so ist, zufrieden bin ich natürlich immer noch nicht. Weitere Details spar ich mir an dieser Stelle, ist eh alles zu lange her und uninteressant geworden….

Das Logo der Seite von damals, bis heute als Ausschnitt mein Profilbild bei Facebook, hatte mir meine Schwester angefertigt.

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