Stareninvasion – die Auswirkungen intensiver Landwirtschaft

Auch wenn auf diesem Bild sicherlich nicht in den wirklichen Ausmaßen zu erkennen und eher idyllisch wirkend, seit ein paar Tagen bevölkern weit über 100 Stare, vielleicht sogar mehr als 200 unser Grundstück.

Es ist schwer zu zählen, wie viele es tatsächlich sind, denn zum einen ist unser Grundstück tatsächlich sehr zugewachsen, zum anderen bieten die zahlreichen hohen Bäume sehr vielen Tieren Platz. Die Geräsuchkulisse macht jedem Besucher schnell klar, es sind viel viel mehr, als man sehen kann. Und man kann schon sehr viele mit bloßem Auge sehen.

Das mag der eine oder andere für idyllisch halten und uns sogar beneiden, dass sich vo viele Tiere bei uns wohlfühlen. Ist doch der Star auch Vogel des Jahres 2018. Da ist es doch toll, dass wir so viel Besuch haben.

Dabei ist der Grund dieses intensiven Besuchs gar nicht wirklich erfreulich, sondern ganz im Gegenteil. Die Hitze der letzten Tage in Kombination mit der ersten Mahd führen zu regelrechten Hungerwiesen. Es ist einfach fast nichts mehr drauf, was Tieren noch Nahrung bieten könnte.

Anders gesagt, die Stare sind nicht hier um uns zu erfreuen oder weil sie ausgerechnet uns so ausgesprochen gern haben. Sie sind hier, weil sie Hunger haben.

Darüber hinaus sind die letzten brach liegenden Äcker auf denen noch ein paar Kräuter wuchsen nun endgültig alle aufbereitet und der Mais eingesäht.

Wie man auf dem Bild (aufgenommen von unserem Hof aus, auf die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen) bereits gut erkennen kann, sind die Wiesen eher gelb als grün. Sie sind einfach trocken, zum Teil regelrecht verbrannt. Auf dem nächsten Bild ist es noch etwas besser zu erkennen.

Neben ein paar noch grünen Halmen sind es in der Summe eher trostlos und karg aus. Das bietet natürlich auch Insekten nicht wirklich eine attraktive Heimat.

Gerade jetzt sind aber die Starenkinder gerade einigermaßen flügge, brauchen aber für ihre Entwicklung, inzwischen fast so groß wie ihre Eltern, ordentlich viel Futter.

Das ist der Grund warum Stare in dieser Zeit oft in großen Scharen über Futterstationen herfallen. (siehe nächstes Bild)

Leider nicht ganz so gut zu erkennen, da nur ein Handy Foto aus dem Fenster heraus aufgenommen. Doch schon hier ist zu erkennen, 5 Stare gleichzeitig machen sich über den Futterring her.

Der dann nach wenigen Stunden bereits leer gefressen ist.

Und auf dem Boden unter den Futerringen sitzen dann bis zu einem dutzend Stare und sammeln all das auf, was oben durch die Maschen der Ringe fällt.

Spätestens am Abend ist alles blitze-blank geputzt. Und sonst gibt es ja auch noch die Putzerkolonne in Form unserer freilaufenden Hühner.

Im Moment gehen bis zu 25 Meisenknödel pro Tag (heute waren es sogar über 40 Stück) durch die 4 Futterstationen. Hinzu kommen noch ca. 4 Liter Körnerfutter pro Tag, wir haben ja nicht nur Stare die hier gerne zum fressen herkommen.

Da brauch es dann schon Nachschub in größeren Chargen. Heute angekommen kann ich aber eigentlich schon wieder den nächsten Karton bestellen.

© 2018, bussy. All rights reserved.

Verrückter Hund – Aura in Action

Erst wird etwas gearbeitet. Ablaufen der umliegenden Wiesen vor der ersten Mahd. Das ist ein anstrenger Job, da kann es dann auch mal eine Abkühlung im Schlot sein.

Und wenn man dann so richtig durchgeweicht und nass ist, dann wird noch mal ordentlich paniert.

So lässt es sich dann leben!

Ich liebe diesen verrückten Hund.

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Neuer Futterplatz für die Ganzjahresfütterung

Futterplatz zwischen Wohnhaus und Scheune für die Ganzjahresfütterung.

Aus Resten und Fundstücken aus der Scheune und ein paar Neuteilen gebaut. Sollte katzensicher sein und ein paar Jahre halten. Das „Dach“ ist eine alte Pökelschale aus Edelstahl. Richtig schwer und mit normalen Werkzeug kaum zu bearbeiten. Ein Bohrer kommt da kaum durch. Das geflochtene Strohband ist nur zur Stabilisierung um starkes Pendeln zu verhindern. Aufgehängt ist die Wanne an einem alten Schaukelhaken.

Eine andere Futterstelle ist, wie man am Stand der Futtersäule sehen kann, bereits gut und gerne besucht. Der Grünfink ließ mich bis auf gut 2 Meter mit dem Handy herankommen. Schade dass ich keine bessere Kamera zur Hand hatte.

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Das große Krabbeln – in Kleefeld

Nachdem sie im letzten Sommer schon recht fleißig waren, schienen sie zwischenzeitlich verschwunden.

Aufräumen in dieser Ecke und das Beseitigen von lästigem Knöterich hat gezeigt, sie sind noch da und krabbeln kräftig.

Vor allem wenn man auf dem Boden Schwingungen erzeugt dann ist alles in heller Aufruhr. Bewegt man den Finger auch nur in ihre Nähe (da reichen schon 20-30cm Entfernung) dann richten sich die Wächterinnen sofort angriffsbereit auf. Interessantes Schauspiel.

Zur Entschädigung gab es dann anschließend etwas Leckeres. Gesättigte Zuckerlösung (das ideale Ameisenfutter). Und nein, die ertrinken darin nicht, alle Ameisen auf dem Bild leben, trinken und krabbeln.

Es handelt sich übrigens um die Rote Waldameise, also nicht die kleinen lästigen Terrassentierchen die so gerne ins Haus schlüpfen.

Mal sehen ob sie bleiben und wie sich ihr Heim in den nächsten Jahren so entwickelt.

 

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Leckeres aus der Reste-Ecke

Auch aus den Resten vom Vortag lässt sich mir ein bisschen Knoblauch, Paprika, Tomaten und Zwiebeln noch was richtig leckeres zaubern.

Dazu noch ein paar rote Linsen und fertig ist das Abendessen.

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Wildgänse vor der Haustür

Wenn es im Norden und Osten besonders kalt wird, dann kommen die Wildgänse bis zu uns und beziehen hier ein Übergangsquartier. Immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel und unüberhörbar.

Video aufgenommen von unserer Terasse aus in Richtung unserer Weiden im Osten.

 

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