Sonntag 04 September 2011
Nachdem ich die letzte Woche komplett "Schule" in Oldenburg hatte und
das Wetter jeden Tag genau zum Feierabend meinte, in strömenden Regen
umschlagen zu müssen, blieb die ganze Woche über das Rad stehen. Doch
zum Wochenende köndigte sich endlich wieder besseres Wetter an, was am
Samstag und Sonntag gleich ein bißchen ausgenutzt wurde.
Tour von Samstag:
und die Tour von heute:
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...so nannte mal im Reiseradforum ein Member den norddeutschen Gegenwind
und davon hatte ich heute reichlich. Zumindest auf der Fahrt bis
Edewecht. In so niedrigen Gängen bin ich schon lange nicht mehr gefahren
und hatte dabei richtig zu kämpfen.
Trotzdem hab ich eine Streche von insgesamt gut 45 km in knapp 2,5
Stunden geschafft. Westerstede - Torsholt - Edewecht - Jeddeloh - Bad
Zwischenahn - Dreibergen - Westerstede.
Und nun spür ich meine Knochen.
Categories: Bike
Ja, ich gebs zu, ich habe mein Fahrrad nicht geputzt, und es hat sich
gelohnt, also das nicht putzen, oder anders gesagt, putzen hätte sich
nicht gelohnt. Heute mal eine etwas kürzere, dafür aber durchaus härtere
Strecke probiert. Die sogenannten "Kirchwege" hier in der Region,
eigentlich nicht mehr als ein paar ausgetretene und bestenfalls mit
etwas Schotter aufgefüllte, meist aber total aufgeweichte und schlammige
Tramplepfade, waren ursprünglich mal dafür gedacht die einzelnen
Dorfbauernschaften mit dem nächsten Kirchort zu verbinden. Erhalten
geblieben sind die Wege als Wander- und Radfahrwege bis heute, auch wenn
sie zumeist eher etwas für Mountainbiker wären.
Da ich inzwischen schon x-mal über den Gießelhorster Kirchweg gefahren
bin, habe ich heute mal einen weiteren Kirchweg in die Route eingebaut.
Bei rund 20 km/h war es schon recht schwer das Rad auf dem schlammigen
Waldboden unter Kontrolle zu behalten und in den Kurven hab ich mich
auch einige Male im Wald liegen sehen, aber ich hab es ohne Sturz
geschafft mit einem für die Wege recht hohen Schnitt. Dafür bin ich
jetzt von oben bis unten eingesaut, durchgeschwitzt und mein Rad sieht
noch mehr danach aus, als hätte ich ihm eine Fangopackung gegönnt.
Hier die Route vom heutigen Tag:
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Heute ist mein neuer Fahrradhelm gekommen, den ich mir bei Lidl bestellt
habe. Angebotswoche bei Feinkost Schwarz. ;-)
Da es den Helm nur online zu geben scheint, habe ich ihn mir übers
Internet bestellt. Für rund 15 Euro inkl. Versand hatte ich nicht
sonderlich viel erwartet und bin doch positiv überrascht, für das Geld
bietet der Helm insbesondere zu den sonst üblichen Billighelmen wirklich
super Qualität.
Also aufs Rad und den Helm gleich mal auf dem Rad ausprobieren. Eine
Runde ums Zwischenahner Meer. Nur der Regenschauer kurz zuvor hatte
Teile der Strecke so aufgeweicht, daß das ganze eher einer Wattwanderung
per Fahrrad glich.
Mein Bike sieht nun aus, wie nach einem Speedway-Rennen, morgen ist also
putzen angesagt.
Hier noch die Route vom heutigen Tag:
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Auf der heutigen Tour kurz vor Schluß mal bei einem anderen
Fahrradgeschäft, oder besser gesagt einer kleinen Werkstatt angehalten.
Das Werbeschild für "Rohloff" an der Straße versprach zumindest ein
wenig, man wisse dort um was es gehe. Mich als Fahrrad-Enthusiast
geoutet, der aber eigentlich wenig Ahnung habe und gleich mal ein paar
Fragen gestellt.
Sorry, auf ganzer Linie durchgefallen. Der Typ ist in die simpelsten
Fallen getappt und konnte nicht mal die Frage nach der richtigen
Sattelhöhe richtig beantworten.
Schade, ich hatte Hoffnung, hier direkt im Ort somit wenigstens einen
fachkundigen "Radgeber" gefunden zu haben. Apropos, so heißt doch hier
noch ein Laden am Ort. Vielleicht probier ich es dort mal. Sonst bleibt
ja auch nichts mehr.
Und hier noch die heutige Tagesetappe:
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Wunderschönes Wetter, zwar etwas windig aber Sonne, angenehme Wärme und
ein paar zerklüftete Wolken am Himmel. Das ideale Radfahrwetter. Also
nach der bfe-Schule schnell etwas einkaufen, später haben die Geschäfte
vielleicht schon zu, und ab aufs Rad.
Es sollte noch einmal die Runde ums Zwischenahner Meer werden. So weit
so gut. Nur wenn man vergißt das Zwischenahner Woche ist und sich da am
Wochenende die busseweise herangekarrten Touris zusätzlich zu den
Einheimischen aus der Region schon gegenseitig auf die Füße treten, dann
ist das vielleicht nicht ganz so ideal zum Radfahren.
Und dann bleibt man auf schmalen Radwegen im Verkehr stecken, kann nicht
rechts, nicht links und hat vor sich einen Obdachlosen auf dem Rad, der
so bestialisch stinkt, dass es einen faßt vom Fahrrad haut. Da hab ich
mich doch glatt erst mal als Fußgänger betätigt das Rad abseits zu einer
Parkbank an den See geschoben und erst mal den Ausblick und die vor
allem die frische Luft genossen.
Auf diese Weise genügend Abstand zwischen ihn und mich gebracht, ging es
dann wieder zurück nach Westerstede.
Wenn morgen das Wetter auch so schön wird, such ich mir mal was längeres
aus.
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Donnerstag 18 August 2011
Die letzten Tage etwas Internetfaul gewesen, zumindest hier. Auf das Rad
hab ich mich trotzdem geschwungen, obwohl ich nicht jeden Tag ganz
leicht den inneren Schweinehund überwinden konnte. Doch ein Blick ins
Radreise-Forum und dort auf die Bilder anderer Radreisender geworfen und
schon war der Ehrgeiz zurück. Solche Touren unternimmt man nicht mal
eben so, ohne Training. Klar das passende Rad gehört auch dazu, aber das
fährt eben auch nciht von alleine.
Also hier mal die Strecken von Dienstag:
von Mittwoch:
und von heute (Donnerstag):
Morgen wird das wohl leider nichts mit Radfahren. Habe wieder Schule
(Projektleiterausbildung). Das geht bis 20:00 Uhr und Samstag morgen
schon wieder in Oldenburg sein. Da muß dann Samstag ein kleines
Abendprogramm herhalten und Sonntag eigentlich eine längere Tour
dransitzen. Hauptsache das Wetter spielt mit.
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Da schaut man sogar extra vorher online, wie das Wetter wird und dann
sowas. Da ich gestern bis spät in die Nacht noch etwas für die Firma
ausgearbeitet habe, konnte ich mich heute morgen nach einer kurzen
Besprechung in ein leicht verschobenes Kurzwochenende verabschieden,
sprich ich hatte den Rest des Tages frei. Das bietet sich ja regelrecht
an, einen kleinen Sonderausflug mit dem Rad zu starten.
Auf halber Strecke gibts dann mal wieder Regen, allerdings nicht nur ein
bißchen, sondern gelich so viel, daß man auf der Straße schwimmen gehen
kann. Schließlich blieb mir nichts anderes als Unterschlupf zu suchen.
Ich brauche unbedingt Regenzeug. Nur diesen Monat sitzt das nciht mehr
dran.
Als sich das Wetter eine halbe Stunde später endlich beruhigt fahre ich
weiter und siehe da in Westerstede strahlt die Sonne und es hat nicht
einen Tropfen geregnet. Und ich habe morgen hoffentlich keine Erkältung.
Wo bleibt der Sommer dieses Jahr??
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Auch wenn der See sich Meer nennt, so ädert seine Namensgebung nichts
an meiner Umfahrung. Auf gut deutsch be herrlich angenehmen
Radfahr-Wetter ging es heute ein mal ums Zwischenahner Meer. Wetter
ausnutzen, Kilometer machen.
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Donnerstag 11 August 2011
Nachdem es die ganze Woche gerade zum Feierabend bislang jeden Abend aus
Eimern geschüttet hat, war es heute endlich mal wieder trocken. Insofern
man dieses Wetter so bezeichnen kann. Es ist lange her, das ich mich an
einen solch schlechten Sommer zurückerinnern kann. Bei dem schlechten
dämmerigen Licht, die tiefhängenden Wolken lassen es recht früh
schummrig erscheinen, hab ich heute mal eine Fahrt mit Licht gewagt.
Wäre zwar noch nicht unbedingt nötig gewesen, aber so konnte ich das
auch mal wieder alles testen. Der Dynamo nervt gewaltig und der höhere
Kraftaufwand ist bei dem am Fahrrad serienmäßig verbauten Teil wirklich
enorm. Dazu kam dann noch der stürmische Wind der einen in Böen
teilweise über die komplette Fahrbahn pustet. Da war ich heute nach 12
km vollkommen platt.
Ich sehe schon, ich muß noch viel trainieren, wenn ich mich im nächsten
Sommer an die große Tour wagen will.
Hier die Route von heute:
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Nach der etwas unfreiwilligen (Tor-)Tour gestern, mit tut heute noch der
Arsch weh, ich bin es halt nch nicht wieder gewöhnt, sollte es heute
ganz locker angehen. Ein bißchen lockeres Ausrollen sozusagen. Vorher
noch ein bißchen am Rad geschraubt. Mich stören die langsam verostenden
Schrauben doch sehr, also hab ich mir in der Mittagspause ein paar
Edelstahlschrauben besorgt. Sieht chic aus, gefällt mir. Da werde ich
wohl noch ein paar Schrauben mehr auf Edelstahl umrüsten. Bei uns hier
in Westerstede bekommt man übrigens eine wirklich riesige Auswahl an
Edelstahlschrauben nicht etwa beim Fahradhändler, sondern bei "Workshop".
Der Laden ist wirklich, wie er sich selber nennt, ein Dino. Läden mit
einem solchen Sortiment und dann mit solchen Produkten die wird man
heute kaum noch finden. Erinnert ein bißchen an die guten alten
Schraubenkrämer aus meinen Kindertagen. Dabe sind die Preise dann auch
noch wirklich günstig. Rechne ich den heute gezahlten Preis auf die noch
fehlenden Schrauben hoch, dann komme ich auf ca. 5 EUR für alles
zusammen und das für V4A-Niro Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben in
hochfester Industrieausführung.
Für die gestern wieder montierten Lenkerhörnchen dann noch gleich beim
Fahrradlagen Neopren Überzüge gekauft, liegen jetzt viel besser in der
Hand und sind nicht mehr so rutschig.
Aus der lockern Tour wurden dann heute doch wieder ein paar Kilometer
mehr, da ich zwischendurch auf "Straßen" getroffen bin, die zumindest
laut Google als Straßen ausgewiesen sind, die aber selbst zu Fuß kaum
passierbar sind. Eine davon, war nicht mal als Feldwag zu bezeichnen, da
stand in meterhohem Gras einfach nur ein Straßenschild. Slebst ein
Trecker ist dort seit mindestens einem Jahr nicht mehr durchgefahren.
Und so bin ich dann heute gefahren:
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Donnerstag 04 August 2011
... wenn man sich nicht auskennt und keine Karte oder kein Navi hat. Da
wollte ich heute eigentlich eine etwas kürzere Strecke fahren, doch
falsch abgebogen, immer weiter gefahren, muß doch richtig sein, typisch
Mann eben und plötzlich steht man in Spohle, 10 km weiter von zu Hause
weg als eigentlich geplant. Auf Verdacht einen Rückweg gesucht und so
sind es eben gut 30km geworden. Nach erade einmal 4 Tagen die ich wieder
regelmäßig Radfahre doch etwas viel. Ein Rennradfahrer mag darüber
schmunzeln, vor allem wenn er mich auf meinem Fahrrad stramplen sieht
und dabei locker mit doppelter Geschwindigkeit an mir vorbeizieht, aber
ich fahre mit einem Trekkingrad und Rennen fahren ist sowieso nicht mein
Ding. Trotzdem auf der Strecke noch einen Schnitt von 21,7 geschafft.
Immerhin die gestern wieder montierten Lenkerhörnchen haben sich
bewährt, die lass ich daruf, nur deren Griffigkeit muß ich irgendwie
erhöhen. Mal sehen ob ich im Internet ein paar Tips dazu finde.
Gestern Abend noch beim Guildwars zocken mit einem Kumpel gesprochen und
die Idee in den Raum geworfen im nächsten Sommer nach Augsburg zu
fahren, mit dem Rad. Mal sehen ob aus der fixen Idee mehr wird.
Hier die Tour von heute! :-)
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